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So 10. Apr 2011, 15:21

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Registriert: Mo 4. Apr 2011, 13:21
Beiträge: 118
Alter: 20
Wohnort: Bielefeld

Hey Leuten ich hätte mal ne Frage. Und zwar hab ich mal gelesen, dass Wachteln keine Regenwürmer fressen dürfen,da die andere Wurmarten übertragen wie Bandwurm oder so.
Meine Wachteln kriegen wenn nur Mehlwürmer.

Nun hab ich ja ein Außengehege und meine Wachteln haben gemerkt, dass da ja auch Würmer sind, die man fressen kann... :roll: Ich hab denen wenn ich es gemerkt hab auch die Regenwürmer weggenommen, aber ich kann ja nich verhindert , dass sie die fressen.

Kann ich das so geschehen lassen? Und gibt es irgendwas als Vorbeugung gegen Bandwürmer? :?

Ich hoffe auf baldige Antworten,

Liebe Grüße



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So 10. Apr 2011, 15:45

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Registriert: Sa 12. Feb 2011, 08:29
Beiträge: 197
Alter: 16
Wohnort: Bayern

hallo, also meine wachteln haben auch einen freilauf und die fressen auch regenwürmer ja und ich habe bis jetzt noch nich gesehn das die einen bandwurm haben, normale hühner dürfen ja auch regenwürmer fressen, und die haben bis jetzt auch noch nie irgenteine krankeiht aufgezeigt also ich halte davon nichts

lg. soenvogel

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So 10. Apr 2011, 17:55

Registriert: Sa 9. Apr 2011, 08:29
Beiträge: 11

Wachteln sollten keine Regenwürmer fressen.Sie können dadurch andere Wurmkrankheiten
bekommen.
LG Detlev



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So 10. Apr 2011, 19:40

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Registriert: Mi 24. Feb 2010, 21:06
Beiträge: 1019
Alter: 35

Hi hi...dann hier noch mal, was ich glaube zu dem Thema Regenwürmer zu wissen ;) :
Die Regenwürmer, die selbst auftauchen sind eher nicht krank und können gefressen werden. Man soll keine Regenwürmer ausgraben. Diese könnten Parasiten (glaube ich) in sich tragen und dadurch zur Erkrankung von Wachteln führen. Meinen Hühnern habe ich bisher aber auch immer ausgegrabene Würmer gegeben... den Wachteln nicht. Die bekommen dafür immer mal wieder ein paar wenige Ameisen u.a Miniaturgetier in ihrer frischen Erde.

Liebe Grüße

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Mo 11. Apr 2011, 09:13

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Beiträge: 109
Alter: 61
Wohnort: 90766 Fürth (Mittelfranken)

gute frage, die ich leider auch nicht beantworten kann, aber werde wohl auch bald vor dem problem stehen. einen teil meiner aussenvoliere will ich mit erde ausstatten. ggf . kann sich auch da mal ein regenwurm verirren. hab davon ja richtig viele im garten. - ist ein guter boden.
die zwerge bekommen dann ja nur mehlwürmer, aber die virgina wachteln die im grossen freilauf sind könnten den einen oder anderen regenwurm erwischen. vielleich weiss detlev da etwas genauer bescheid was man ggf. machen kann.

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Liebe Grüsse aus dem Frankenland
Adi (Lothar)

Wer die Tiere nicht liebt, kann auch Menschen nicht lieben.
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Mo 11. Apr 2011, 20:32

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Registriert: Sa 9. Apr 2011, 21:38
Beiträge: 43
Alter: 16

Zum Allgemeinem kann man sagen, dass man generell keine Tiere von draußen extra verfüttern sollte. Egal ob der Regenwurm selbst raus kommt oder nicht kann er Parasiten enthalten. Bei Außenvolli muss man aber auch sagen dass es nicht immer verhinderbar ist und deswegen immer ein gewisses Risiko besteht.

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Schöne Grüße aus Minden .-)
Wenn man immer nach etwas sucht sieht man nicht was man hat (mir)



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Mo 11. Apr 2011, 21:53

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Beiträge: 1019
Alter: 35

Eine sehr konsequente Haltung, die ich hier raushöre denniss1.
Sehr interessant. Ich strebe eigentlich immer eine weitestgehend naturnahe Haltung an. Der Entfremdung würde ich weitestgehend entgegenwirken wollen. Die natürlichen Nahrungsquellen einer Wachel als Gefahr, der man ... kaum entgegenwirken kann... das stimmt mich allerdings sehr nachdenklich.
Da fallen dann Stichworte wie Futtermittelindustrie? Die generelle und umfassende Gefahr zu sterben? Naturschutz und bedrohte Arten wären ein Argument für mich - darüber kann man sich zwar informieren, es ist jedoch tatsächlich eine kaum zu verhindernde Gefahr, dass eine meiner kleinen räuberischen Wachteln mal eine Ameise erwischt, die eigentlich unter Naturschutz steht.
Mal ein Bild dazu:
Ich habe viele Jahre keine Hühner gehalten, weil mir persönlich die städtischen Haltungsbedingungen zuwieder waren. Das naturnahe Leben birgt für die Hühner natürlich mehr Gefahren. Zum Teil passen sie ihr Verhalten an. Zum Teil kann ich Schutzmaßnahmen treffen. Aber natürlich nicht umfassend. Sie wären in einer Legebatterie sicherer (nur vor Dioxin ja heutzutage nichtmehr). Sie spielen mit heruntergefallenen Pflaumen Fangen und verhindern eine Wespeninvasion, könnten dabei jedoch auch mal gestochen werden. Sie hüpfen auf unsere Bäume, könnten sich dabei aber etwas brechen. Die frechen Spatzen reißen ihnen für ihren Nestbau die schönsten Federn aus ihrem Kleid, wobei sie meine Hühner sicherlich auch infizieren könnten. Sie lüften fleißig unseren Mishaufen, wobei sie sich mal einen Parasiten holen könnten. Sie jagen mit Vorliebe Katzen und könnten dabei auch mal an die Falsche geraten und gebissen werden.... Sie leben insgesamt in einer außerordentlich gefährlichen Welt. Man kommt jedoch nur auf diese Weise in den Genuss das natürliche Verhalten dieser wundervollen aktiven freundlichen und verspielen Tiere als Gruppe beobachten zu können. Auch mein Ziel der Integration in einem in sich funktionierendem biologischem System wäre unmöglich durch das Ausmerzen sämtlicher potentieller Gefahren für die Tiere. Womöglich gibt es hier ja garkein Richtig oder Falsch. Ich ziehe eine nicht sterile Welt voller Gefahren vor, in der jedoch das Leben stattfindet (was ja auch nicht richtig sein mus - aber interessat ist, dass trotz der vielen Gefahren so gut wie nichts schlimmes passiert).

Liebe Grüße

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Mo 11. Apr 2011, 22:05

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Von der Seite kann man das natürlich auch sehen. Ich sehe das so. Die Wachteln sind nicht mehr die, die sie früher in der Freien Wildbahn waren. Ich denke mit der Zeit haben sie durch die Zucht die eigenschaft von einhalten von Rationen verloren. Das heißt eine Wildlebende Wachtel frisst vllt (ich bin kein experte) 5 Würmer am tag und lässt andere liegen und bei den Zuchtwachteln sehe ich öfters, dass sie alles wegfressen, was sie nur sehen. Tändenziell lässt sich auch eine Erschwächung des Immunsystems feststellen, was meine Angst noch größer macht. Eine Wachtel die Draußen lebt hat ein gestärktes Immunsystem und die kann auch mal ein paar krankheiten , doch sind Vögel die Zuhause gehalten werden nicht so abgehärtet, das die Haltung wesentlich Hygienischer vor sich geht. Weswegen ich mehr der Typ bin, der auf Nummer sicher geht und es den Tiere zu liebe es lässt, da ein Risiko besteht. Vllt haben wir ja Glück und treffen mal einen Biologen, der die Frage endgültig klären kann, da diese Frage im allgemeinem bei Vögeln immer zu Diskussionen führen ^^

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Mo 11. Apr 2011, 22:22

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Registriert: Mi 24. Feb 2010, 21:06
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Ich vermute, dass es eine Frage der Einstellung ist und womöglich auch von unterschiedlichen Fachpersonen unterschiedlich bewertet wird ;) . Ich werde mich in den Fachkreisen meiner Umgebung mal umhören und berichten...
Sehr schlüssig im Hinblick auf die unterschiedlichen Haltungen ist sicherlich Deine Überlegung zur Immunabwehr von in der Regel drinnen /draußen gehaltenen Tieren. Ich habe halt kaum Einflüsse aus der Haustierecke :) .

Liebe Grüße

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Di 12. Apr 2011, 11:55

Registriert: Sa 9. Apr 2011, 08:29
Beiträge: 11

Hühner die draußen gehalten werden,fressen auch Regenwürmer.Das kann man garnicht
verhindern.Auch Pflaumen ,oder sie wühlen auf den Misthaufen rum.Ich glaube,das es den Hühnern nichts ausmacht im Gegensatz zu den Wachteln.In einer Außenvolli hat man als
Untergrund eine Betonschicht.Wenn man dort Erde einbringt,siebt man sie durch.Regenwürm
kann man raussammeln.Sie werden auch Ameisen fangen und Fliegen.Das ist nunmal draußen
so.Davon werden sie nicht gleich krank!
LG Detlev



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