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Mi 6. Apr 2011, 10:48

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Registriert: Mi 24. Feb 2010, 21:06
Beiträge: 1019
Alter: 35

Da wir in unserer Farbschlagdatenbank noch keine Goldschecken haben, habe ich heute ein paar Fotos gemacht.
Meine Frage an die Züchter:
Ist diese Henne Farbschlagdatenbankgeeignet?
Gibt es hier bestimmte Scheckungen bei den Goldschecken, die allgemein als erstrebenswert bei der Zucht angesehen werden oder als besonders ästhetisch gelten?

Liebe Grüße


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Mi 6. Apr 2011, 14:21

Registriert: Do 3. Dez 2009, 09:21
Beiträge: 163

Hallo,

die Scheckenzüchtung ist ein Kapitel für sich. Wissenschaftlich festgestellt werden vier Farbschläge der Schecken:

Weißbrust
Weißkopf
Weißschwingig
Weißbärtig

Zuchtziel bei den ausstellungsfähigen Schecken bei den Zwergen ist eine Scheckung, die je zur Hälfte Weiß und Farbe zeigt. Zumindest werden diese Schecken von der Zeichnung her am höchsten bewertet.

Mit den Schecken im Bestand insgesamt bei uns hat das alles wenig zu tun, lediglich die Weißschwingigen sind (bei den Zwergen) weiter verbreitet, alles andere geht wild durcheinander. Ich habe nach dem Vorkommen die Schecken mal in Dunkelschecken (vornehmlich als Tenebrosus und Wildfarbig vorhanden) und Hellschecken (vornehmlich Goldene) getrennt, um klar zu machen, um was es geht. Das gilt vor allem für Legewachteln.

Schecken kann man natürlich in allen Farben züchten. Die Farben vererben völlig losgeslöst von der Scheckung. Attraktiv sind eben die dunklen Dunkelschecken und die goldenen oder goldgesprenkelten Hellschecken. Meines Wissens gibt es für diese beiden Grundvarianten eifrige Züchter. Die Hellschecken werden auch schon als Rotkopfschecken gezüchtet. Von der Farbe her sind sie etwas schwieriger, da Rotkopf rezessiv vererbt wird, während das Gold dominant ist. Aussehen müssten aber echte Rotkopfschecken auch sehr gut. Zuchtziel dieser angeführten Schecken sollten aber auch die Erkennung der Geschlechter sein. Dazu braucht man einen relativ großen farbigen Kopf, vor allem nach hinten. Bei den Rotköpfen ist die Kopffärbung klar, bei den Goldköpfen müsste auf sehr dunkelbraune Köpfe ausgelesen werden. Diese gibt es ja bei den Goldenen und Goldsprenkeln zur Genüge. Meiner Meinung nach schadet es dem Aussehen der Hellschecken auch nicht, wenn die Färbung vom Kopf über den Rücken durchgehend bis zum hinteren Rücken geht. Kopf und hinterer Rücken sind ja die bevorzugten farbigen Teile der Hellschecken, so wie es bei Laris Schecke zu erkennen ist. Hauptsache ist die klare Färbung des Hinterkopfes, wenn man die Geschlechter erkennen will.

Gruß Kohlmeise



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Mi 6. Apr 2011, 18:13

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Registriert: Mi 24. Feb 2010, 21:06
Beiträge: 1019
Alter: 35

Toll! Vielen Dank für die ausführliche Antwort!

Liebe Grüße

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