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Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 8 Beiträge ] 

Mo 3. Okt 2011, 12:04

Registriert: Sa 1. Okt 2011, 09:29
Beiträge: 16

Hallo,
ich bin Neuling in der Wachtelhaltung und folgendes Problem liegt vor. Vor zwei Wochen habe ich mir 3 normale Legewachteln (6 Wochen alt), 2 Zwergwachtelhennen (fast ein Jahr alt) und einen Zwergwachtelhahn (auch fast ein Jahr alt) zugelegt. Sie leben seit einer guten Woche auf 2 1/2 m² in unserem Gartenhaus alle zusammen, und seit 3 Tagen werden sie an das 3 m² große Außengehege gewöhnt.
Ich weiß das es nicht die optimalste Verteilung an Hahn und Hennen ist und auch das es ein Wager Versuch ist zwei verschiedene Rassen in einem Gehege zu halten, aber ich möchte es probieren.
Die Wachtelhennen leben sich soweit auch ganz gut ein und vertragen sich gut. Aber den Zwergwachtelhahn bekommt man kaum zu Gesicht. Jetzt habe ich bemerkt das er eine blutige Wunde am Kopf hat, die ausschließlich von Attacken der Hennen kommen muss, und habe ihn von den anderden in Blickkontakt isoliert. Allerdings sitzt er nur regungslos und verschreckt in seinem Versteck und frisst nichts. Wie soll ich mich verhalten? Soll ich die Wunde behandeln und ihn vieleicht mit ins Haus nehmen, und vorallem wie kann ich ihm die Angst nehmen?
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, ich mache mir große Sorgen um ihn.
LG Klara



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Mo 3. Okt 2011, 18:08

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Registriert: Mo 6. Jun 2011, 22:18
Beiträge: 736
Alter: 35
Wohnort: Berlin

Zwergwachteln würde ich lieber 1.1 halten. Ein Hahn, eine Henne. Und getrennt von den Legewachteln.
Mit dem Hahn ab zum Tierarzt, oder erlösen, wenn er nicht innerhalb von 24h wieder zu sich kommt.



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Mo 3. Okt 2011, 20:15

Registriert: Do 4. Nov 2010, 17:51
Beiträge: 876
Alter: 17
Wohnort: Celle

Es sind zwei Arten und nicht zwei Rassen! Da gibt es oft Probleme mit der Vergesellschaftung. Als Anfänger würde ich dir empfehlen, mit einer Art zu beginnen. Bei Legewachteln gibt es oft Streit, Zwergwachteln kenne ich weniger gut. Bei Legewachteln kannst du 1.5 im Stamm halten, bei Zwergwachteln 1.1.

_________________
Wer Fendt fährt führt!



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Mi 5. Okt 2011, 12:49

Registriert: Sa 1. Okt 2011, 09:29
Beiträge: 16

Erstmal danke für eure schnellen Rückmeldungen, der neueste Stand sieht so aus: Der Hahn erholt sich so weit ganz gut, frisst wieder, und die Wunde ist wieder kommplet zu, was meint ihr wann kann ich ihn wieder mit den anderen (also nur mit den Zwergwachteln) zusammenlassen, muss ich die Wunde noch mit irgendeiner Creme behandeln?
LG Klara



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Mi 5. Okt 2011, 16:51

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Registriert: Fr 30. Apr 2010, 12:56
Beiträge: 969
Alter: 25
Wohnort: Jüchen

wenn die Wunde ganz verheilt ist, würde ich ihn erstmal nur durch Draht getrennt dazu setzen und dann gleichzeitig das Gehege was rumräumen und ihn reinsetzen, damit ne neue Situation entsteht! Was man noch machen könnte ist, ganz viele Mehlwürmer verstreuen im Gehege!Durch das natürliche Verhalten wird er die Hennen anlocken und die füttern und das müsste die besänftigen!
die zergwachteln und die legewachteln würd ich auf keinen Fall zusammen setzen!das geht nicht gut!es gibt bei geflügel immer eine natürliche Hackordnung die natrlich auch durch die Größenverhältnisse beeinflusst wird!dementsprechend werden die Zwergwchteln permanent gescheucht und gepickt, was ja nicht sein muss!

_________________
Ich kam, sah... und vergaß was ich vor hatte!!



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Do 6. Okt 2011, 11:07

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Registriert: Di 16. Nov 2010, 14:06
Beiträge: 1482
Alter: 14

Ich würd dir empfehlen für den Zwergwachtelhahn und eine (!) Henne ein Gehege zu bauen. Etwa 1m² reicht denke ich, wenn die Henne allerdings mal Jungtiere hat, dann wären natürlich 1,5-2m² besser. Da kannste wirklich super schön einrichten, mit Pflanzen (ungiftig halt), Häusschen, Ästen und solchem Krams. Das lieben die, denn die verstecken sich halt gerne.

Die eine Zwergwachtelhenne die übrig ist, würde ich in gute Hände weitergeben. Denn wie schon geschrieben wurde, Zwergwachteln sind monogam, sie hält man paarweise also 1,1 = ein Hahn, eine Henne.
Kannst z.B. hier www.deine-tierwelt.de bei ebay.kleinanzeigen und auch hier im Forum eine Anzeige aufmachen. Es gibt sicherlich jemand, dessen Henne verstorben ist und der eine neue sucht, wo sie es auch gut haben wird.

Die Legewachteln sind zu 3, denen würde ich auch ca 1,5m² geben, da die doch ziemlichen Dreck machen und umso mehr Platz man hat umso seltener muss man sauber machen ;)
Bei denen würde ich nicht ganz so viel Schnick-Schnack rein machen, da die alles voll kacken, also nur Dinge rein, die man gut austauschen bzw. reinigen kann. Min. 1 Häusschen als Legenest, wo sie dann ihre Eier rein legen (da kannste Heu rein machen) und auch ein paar Äste o.ä.

Dann sind die auch viel ruhiger und es gibt sicherlich keinen Streit mehr.

_________________
LG Julia
http://wachteln-huehner-und-co.jimdo.com/



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Do 6. Okt 2011, 12:15

Registriert: Sa 1. Okt 2011, 09:29
Beiträge: 16

Da bin ich wieder, völlig erstaunt das ihr alle so schnell antwortet, waren echt super Tipps dabei.
Bei mir sieht die Lage intzischen so aus, das sich der Hahn von Tag zu Tag besser erholt, jetzt auch schon mehr rumgeht (ist aber immer noch im Einzelgehege) und auch gut frisst. Was ich gerne noch abtchecken würde, ist der Kod. Wist ihr vieleicht wie der optimalerweise aussehen sollte?
Ansonsten vertragen sich die Wachtelhennen nach wie vor gut und sind so weit zufrieden. Ich werde jetzt erstmal schauen mit wem und wie ich den Hahn dann wieder in ein größeres Gehege setzen und hoffe das im dann weitere Wunden erspart bleiben.
Liebe Grüße Klara



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Do 6. Okt 2011, 16:40

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Registriert: Fr 30. Apr 2010, 12:56
Beiträge: 969
Alter: 25
Wohnort: Jüchen

Der Kot sollte weder zu dünnflüssig, noch zu fest sein! Weiterhin sollte es genug sein, woran du erkennen kannst, dass er genüg frisst (was allerdings nicht so einfach einzuschätzen ist).
Die Färbung ist je nach Futter unterschiedlich! Meist grünlich und bei den Hähnen weiss dabei, was von dem Schaum kommt, wenn er tritt. Wenn man Möhren füttert, kanne r aber auch schonmal ins rötliche gehn!

_________________
Ich kam, sah... und vergaß was ich vor hatte!!



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