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Hier dreht sich alles rund um die Wachteln

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Fr 11. Nov 2011, 19:11

Registriert: Mo 22. Nov 2010, 10:14
Beiträge: 20

Hallo liebe Forum-Mitglieder!
Ich brauche bitte dringend eure Hilfe! Angefangen hats mit einer Wachtel, die plötzlich humpelte.... ich hab sie gründlich untersucht, konnte aber am Beinchen überhaupt nichts feststellen... kurz darauf humpelte die 2. Wachtel - diese "zieht" sozusagen das Bein sogar etwas nach... und wenn sie auftritt, dann nicht auf die Fussfläche, sondern auf den mit den Zehen nach hinten abgeknickten Fuss! Auch hier kann ich einfach nichts entdecken! hab bei beiden Wachteln die Beine ordentlich gereinigt, dann mit Johanniskrautöl und (ganz viel verdünnt) äther. Öl abgetupft (zur Desinfektion und Heilung).
So und nun heute entdecke ich, dass die Wachtel, die als erstes mit dem Humpeln angefangen hat, einen entzündeten "Schenkel" hat - also am Bein gleich unterhalb des Bauches, bzw. noch oberhalb vom Gelenk - dort ist das Beinchen dick, gerötet und geschwollen und es fühlt sich heiß an. Und leider, leider: seid heute humpelt eine dritte Wachtel - ich kann bei den anderen 2en aber überhaupt nichts feststellen.... und witziger Weise ists bei allen 3en das linke Bein!
Was kann das bloss sein??? Ich hab den Stall auf mögliche Verletzungsquellen untersucht, bin aber nicht fündig geworden... das einzige was mir einfallen würde: eine Rampe ist mit Teerpappe bezogen - könnte das wirklich sein, dass das schuld ist? Aber wieso dann die Entzündung am Schenkel???? Sie haben diesen Stall nun seit 1 Jahr - das wäre nun die erste Verletzung dadurch.... ma ich mache mir echt Sorgen.... :shock:
..oder gibts eine Krankheit, die solche Symptome zeigt??? Puhhh.... :(
Die Wachteln bekommen auch allesamt spezielles Legehennenfutter, kriegen auch immer wieder mal Grünzeug und Gemüse, also die sind ernährungstechnisch sicherlich gut versorgt, denk ich mal...
Der Stall ist normal immer trocken und sauber - obwohl es aufgrund des starken Nebels manchmal von der Einstreu her etwas feucht wird - aber das trocknet mit ansteigenden Temperaturen untertags wieder auf.... (als Einstreu verwende ich feinen Strohschnitt und groben drüber...). Ach ja, und halt öfters mal nass, dort wo die Tränken stehen, weil sie damit spielen und ich mit dem Strohwechsel nit immer gleich nachkomme....
Der Stall ist noch immer im Garten, zwar in einer geschützten Ecke, aber der ist nicht isoliert oder so... könnte ihnen das vielleicht zu kalt sein jetzt? Über den Winter haben sie dann einen "warmen" Stall im Innenraum, den haben sie aber jetzt noch nicht bezogen, weil es tagsüber immer so herrlich war bei dem schönen Herbst, und sie nur bei diesem Stall eine Freilaufmöglichkeit haben....

Ich wäre euch wirklich dankbar für alle Tips, die ihr nur rauskramen könnt! ;)

Ach ja: leider kennt sich der Tierarzt bei uns mit Wachteln nit wirklich aus - also ich fürchte, ein Besuch dort würde nur kosten, und nicht recht was bringen.... :(

Schon jetzt herzlichen Dank für eure Beiträge! :D



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Sa 12. Nov 2011, 20:17

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Registriert: Fr 30. Apr 2010, 12:56
Beiträge: 969
Alter: 25
Wohnort: Jüchen

ich glaube nicht, dass es was mit dem futter zu tun hat, sondern rötungen und schwellungen weisen meist auf ne entzündliche geschichte hin!ich würde auf die teerpappe tippen! würde da desinfizierende salben oder sprays draufmachenund die teerpappe beseitigen!ansonsten hoffe ich, dass die wachteln nicht etwa beringt sind und die ringe sich verflüchtig haben nach oben!stroh ist meist zu hart, habe bei heu schonmal erlebt, dass sich das um die beinchen gewickelt hat und die was abgeschnürt hat, das glaub ich aber bei stroh nicht!sonst fällt mir auch nichts mehr ein!

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Ich kam, sah... und vergaß was ich vor hatte!!



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Sa 12. Nov 2011, 20:51

Registriert: Do 4. Nov 2010, 17:51
Beiträge: 876
Alter: 17
Wohnort: Celle

Beinlähme (Salmonellose)?

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So 13. Nov 2011, 11:40

Registriert: Mo 22. Nov 2010, 10:14
Beiträge: 20

Vielen Dank schon mal für die Antworten! :)
Ich werde versuchen, so bald wie möglich Fotos reinzustellen... es ist a bissl schwierig, da wirklich gute Bilder hinzukriegen, auf denen zumindest die Schwellung der einen Wachtel zu sehen ist....der geschwollene "Oberschenkel" ist gerötet, dick und hart, das Bein unterhalb dieser Stelle sieht normal aus, die Beinchen der beiden anderen sehen völlig normal aus - schöne, ganz hellrosa Farbe, keine Schwellung, keine Verletzung,... sie bewegen die Beine auch wenn ich sie halte, sie belasten sie leider nur bedingt, sobald ich sie wieder hinsetze - bzw. ziehen sie das eine Bein so komisch nach...

Ok, also die Teerpappe ist nun weg - ich hoffe sehr, dass es "nur" das war, und sich die Tierchen nun auch wieder fangen.... stehen unsere Chance bei sowas gut?!

Hui Beinlähmung... ich hoffe nicht, dass es sowas ist! Ich kenne mich damit überhaupt nicht aus, hat jemand eine Ahnung, wie die Wachteln sowas bekommen können bzw. wie ich das therapieren kann? Ist es dann auch ansteckend für die anderen?
Wie gesagt, nach aussen hin kann ich bei den beiden anderen Wachteln gar nichts feststellen, ausser dass sie nicht "normal" auftreten können - mit jeweils einem Bein...

Ach genau - wegen der Frage mit dem Futter: das Legehennenfutter hat einen Calciumgehalt von 1,7%.

Liebe Grüße, und danke! :)



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So 13. Nov 2011, 18:11

Registriert: Do 4. Nov 2010, 17:51
Beiträge: 876
Alter: 17
Wohnort: Celle

Beinlähme ist eine Form der Salmonellose, auch Paratyphus oder Lebensmittelvergiftung genannt und wird durch Futter, insbesondere tierischen Ursprungs und Wildtiere übertragen. (Also vorsicht mit Eiern und Fleisch von deinen Wachteln.) Salmonnelen können bei Tauben mittels Kotprobe festgestellt werden, wie es bei Wachteln ist, müsstest du mit einem Tierarzt absprechen. Wenn du willst, gebe ich dir die Nummer eines Veterinärlabors per PN, damit du die Feststellung der Krankheit abklären und evtl. eine Kotprobe einschicken kannst.

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Mi 16. Nov 2011, 07:54

Registriert: Mo 22. Nov 2010, 10:14
Beiträge: 20

S.R. hat geschrieben:
Beinlähme ist eine Form der Salmonellose, auch Paratyphus oder Lebensmittelvergiftung genannt und wird durch Futter, insbesondere tierischen Ursprungs und Wildtiere übertragen. (Also vorsicht mit Eiern und Fleisch von deinen Wachteln.) Salmonnelen können bei Tauben mittels Kotprobe festgestellt werden, wie es bei Wachteln ist, müsstest du mit einem Tierarzt absprechen. Wenn du willst, gebe ich dir die Nummer eines Veterinärlabors per PN, damit du die Feststellung der Krankheit abklären und evtl. eine Kotprobe einschicken kannst.


Ich hab jetzt mal gegoogelt, wie sich so eine Beinlähme abzeichnet... da hab ich auch an Bildern gesehen, dass dann aber immer ein Bein nach hinten gestreckt ist, und das zweite ja nach vorne geht. So siehts bei meinen Wachteln aber überhaupt nicht aus.... es ist eher, als würden sie das eine Bein nur "entlasten", also wenn sie stehen, heben sie es leicht nach VORNE an, sobald sie gehen, setzen sie es auch am Boden auf, nur humpeln sie dahin, und knicken manchmal die Zehen dabei nach hinten.... Glaubst, könnte es dann tatsächliche eine Beinlähme sein???
Hmmm, ich bin ja aus Österreich, kann ich trotzdem mit dem besagten Veterinärlabor Kontakt aufnehmen, bzw. ist es dann sinnvoll? Wenn ja, bitte bitte um die Nummer, wäre sehr lieb! :)

Danke schön! :D



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Mi 16. Nov 2011, 15:55

Registriert: Do 4. Nov 2010, 17:51
Beiträge: 876
Alter: 17
Wohnort: Celle

google mal Salmonellose. Die Nummer bekommst du per PN ;)

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